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Kommunikation in der Krise – Was sie jetzt tun sollten

Header zum Blogbeitrag Kommunikation in der Krise Dosentelefon

Kommunikation ist zu jeder Zeit wichtig. Allerdings kommt der Kommunikation in der Krise eine besondere Bedeutung zu. Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen Möglichkeiten an die Hand geben, wie Sie Ihre Kommunikation während der Krise gestalten können.

Mitarbeiterkommunikation

Was kommunizieren Sie bisher an Ihre Mitarbeiter und wie sollte sich das von der Krisenkommunikation unterscheiden? Ihre Mitarbeiter und Sie lesen in den verschiedensten Medien News zur Corona-Krise. Unter anderem auch über die wirtschaftlichen Folgen, die heute noch kaum abzusehen sind, aber durchaus gravierend sein werden. Überall wird auch von Kurzarbeit und Gehaltseinbußen gesprochen. Dies schafft Ängste bei Ihren Mitarbeitern.

Der Unterschied zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern ist: Die betriebswirtschaftlichen Daten Ihres Unternehmens sind Ihnen zu 100% zugänglich und bewusst. Ihren Mitarbeitern nicht, oder nur unzureichend. Daher empfehlen wir Ihnen, einmal wöchentlich eine Art "Lagebericht" zu verfassen und diesen in geeigneter Form Ihren Mitarbeitern zukommen zu lassen. Informationen zur Auftragslage, Stimmung und Situation bei den wichtigsten Kunden, weiteres Vorgehen, und was sonst noch relevant sein könnte.

Nutzen Sie gewohnte interne Kommunikationsmittel, soweit es in der Krise möglich ist

Selbstverständlich gibt es in allen Firmen das Medium E-Mail. Die Vor- und besonders die Nachteile waren bereits vor der Corona Krise deutlich zu sehen. Überfüllte Postfächer, volle SPAM Ordner, die kaum einer überprüft. Und jede noch so kleine Information wird sofort in eine E-Mail gepackt und am besten an den großen Verteiler gesendet.

Hier stehen bessere Systeme zur Verfügung. Ob dies Slack, Microsoft Teams, Atlassian Software oder andere sind. Alle haben das Ziel, zumindest die interne Kommunikation mit E-Mails, zu entlasten. Dies funktioniert in der Regel hervorragend. Allerdings stellt sich die Frage, ob es zu empfehlen ist, in der Krise neue Kommunikationskanäle zu "eröffnen". Dies ist sicher von jeder einzelnen Situation abhängig. Bedenken Sie jedoch, dass jede neue Kommunikationssoftware auch Einweisungen und Eingewöhnungsphasen benötigt. Diese sind in der aktuellen Lage schlecht umzusetzen. Daher empfehlen wir Ihnen, sich während der Krise an gewohntem zu orientieren und erst im Anschluss neue Wege zu gehen.

Kundenkommunikation

Je nach Branche unterscheidet sich diese natürlich. Auch hier ist die erste Wahl, gewohnte Muster in der Kundenkommunikation beizubehalten und zu nutzen. Aber es gibt weitere Möglichkeiten, über die es sich darüber hinaus nachzudenken lohnt.

Ihre Webseite/Webshop

Sollte das erste Medium sein Ihre Kunden zu Ihrer Situation, Erreichbarkeit usw. zu informieren. Analysieren Sie Ihre Webseite - wo würden die Kunden welche Information erwarten.

  • Ihre Erreichbarkeit während der Krise
  • Produktverfügbarkeiten
  • Auswirkungen auf Lieferzeiten
  • Lieferservices während der Krise
  • Ihr Umgang mit Terminen, persönlichen Kontakt
  • Schulungen (nun evtl. auch digital)
  • Hinweis auf die Möglichkeit der Durchführung von Telefonkonferenzen

Möglichkeiten der digitalen Kommunikation

Denken Sie über neue Wege nach. Wie können Schulungen und Präsentationen digital erfolgen? Verschiedenste Hersteller stellen Ihre Produkte aktuell kostenlos zur Verfügung – zumindest für eine begrenzte Zeit. Manche sind und waren bereits vor der Krise kostenlos erhältlich.

(Anmerkung: Wir bieten keine der oben genannten Softwareprodukte an. Wir empfehlen Ihnen den Kontakt zu Ihrem IT Dienstleister)

Finden Sie neue Kommunikationsplattformen in der Krise

Es tauchen viele neue Serviceplattformen auf, welche Angebot und Nachfrage während der Krise zusammen bringen wollen. Schauen Sie innerhalb ihres Netzwerks und der Tagespresse nach Meldungen zu diesen Plattformen.

(Sie kennen weitere? Senden Sie uns eine E-Mail und wir nehmen diese Plattform gerne mit auf.) 

Newsletter

Sie haben bereits ein Newslettersystem mit einem entsprechenden Verteiler? Großartig – nutzen Sie diesen Kanal intensiv um Ihre Kunden zu informieren.

Sie haben noch keinen? Auch kein Problem – wir sind in der Lage innerhalb eines Tages ein solches System für Sie einzurichten. Insbesondere im BtoB Bereich lässt sich der Adressstamm schnell und effizient aufbauen. Aber auch im BtoC Bereich macht es durchaus Sinn darüber nachzudenken. Momentan sind Kunden wahrscheinlich sehr angetan von der Möglichkeit schnell und dauerhaft Informationen von Ihnen zu bekommen. Daher steigen die Anmeldezahlen in den von uns betreuten Newsletter-Systemen aktuell stark an.

Social Media

Selbstverständlich eignen sich die Social Media Kanäle auch für die Krisenkommunikation. Allerdings ist hier zu beachten, dass die Reichweite der Corporate Accounts in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt wurde, mit dem Ziel die bezahlten Werbeschaltungen zu steigern. Für manche Firmen ist es in der Krise eben nicht möglich, Mediabudget einzusetzen. Es war schon immer unsere Empfehlung, die wichtigste Kommunikationsmöglichkeiten im eigenen Zugriff zu haben. Ihre Webseite/Webshop, das Newslettersystem, Collaboration Software, usw.. Nach der Krise sollten Sie diese Möglichkeiten weiter als Primärkommunikation ausbauen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Die Möglichkeiten sind bereits in normalen Zeiten vielfältig, aber während der Krise, wo sich alle auf das Wesentliche konzentrieren, wird ein zentraler Überblick Ihrer Kommunikationsaktivitäten noch wichtiger.

Wir empfehlen Ihnen daher einen Kommunikations- bzw. Redaktionsplan. Diesen können Sie ganz schnell und einfach mit Excel oder Google Tabellen selbst erstellen. (Nach der Krise zeigen wir Ihnen gerne besser Möglichkeiten, aber für den Moment reicht das aus). Besser natürlich, Sie haben bereits einen solchen Plan und nutzen diesen während der Krise intensiv. Sie sollten alle Kanäle im Blick haben und wissen wo was bereits kommuniziert wurde.

Warum Ihre Marke so wichtig für Ihre Kommunikation ist

In Stresssituationen funktioniert unser Gehirn in einem Art "Notfallmodus". Dies bedeutet, wir sind nur noch dazu in der Lage gelernte und damit mehrfach umgesetzte Tätigkeiten zu erledigen. Dies ist natürlich ganz besonders wichtig in z.B. lebensbedrohlichen Situationen oder wenn wir unter Stress Menschen helfen wollen bzw. müssen. Das ist der Hauptgrund, warum beispielsweise Hilfsorganisationen wie das THW oder Feuerwehr immer und immer wieder die gleichen Abläufe üben. Nur so ist es unter Extremsituationen möglich, auf gelerntes zuzugreifen.

Warum ist also Marke nun so wichtig?

Selbstverständlich müssen Sie gerade nicht in ein brennendes Haus rennen um Menschen zu retten. Aber wir stehen aktuell alle unter Stress. Dies bringt eine weltweite Pandemie mit sich und wird sich innerhalb der nächsten Wochen leider auch nicht ändern.

Eine Marke ist in allererster Linie Ihre Haltung und Positionierung am Markt. Erst in zweiter Instanz erhält Ihre Marke ein Markendesign. Das ist auch der Grund, warum starke Marken einen eigenen und unverwechselbaren Auftritt haben. Dieser ist nicht willkürlich sondern strategisch geplant und aus dem Blickwinkel des Corporate Designs umgesetzt. Diese Unverwechselbarkeit und Ihr Handeln am Markt führt im Idealfall zu einer Kundentreue die soweit geht, dass Ihre Marke auch weiterempfohlen wird. Dieser immer wieder "gelernte" positive Kontakt zu Ihrer Marke, ist ihr großer Vorteil auch in Krisenzeiten. Wo alle unter Stress stehen und auf einstudiertes Wissen zurückgreifen, greifen die Menschen auf Marken zurück, die Sie kennen und denen sie vertrauen.

Daher ist die Investition in Ihre Marke so existenziell wichtig und eine dauerhafte Aufgabe Ihres Marketings. Über das Modell der Customer Touchpoints sind wir in der Lage den "Zustand" Ihrer Marke zu messen und ganz gezielt kreativen und nachhaltigen Markenaufbau zu betreiben.

Wir stehen auch in Krisenzeiten an ihrer Seite. Gerne auch per Video- oder Telefonkonferenz.

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr

Matthias Grath 

Wir freuen uns über jeden geteilten Blogbeitrag!

Matthias Grath
Geschäftsführer