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6 Tipps für gute Landingpages

Headerbild erfolgreiche Landigpages

Was ist eine Landingpage?

Egal ob Push oder Pull Marketing Kampagne - Wenn Unternehmen die "digitale Angel" auswerfen, möchten Sie ihre Zielgruppe meist auf eine ganz bestimmte Seite lenken: Die Landingpage. 

Die Landingpage ist eine Website, auf der Besucher entweder organisch (also als SEO Traffic), per Newsletter oder mittels PPC Kampagnen (bezahlte Maßnahmen – mehr dazu unter: Was ist PPC) gelenkt werden, um dort eine gewünschte Handlung durchzuführen: Produktkauf, Eventanmeldung, PDF Download, etc.

Unterschied Landingpage vs. andere Seiten

Während beispielsweise die Startseite einerseits die Aufgabe hat einen ersten Überblick vom Unternehmen, Angebotsportfolio und der Marke zu bieten, andererseits eine möglichst breitgefächerte aber gute Orientierung zu geben, haben Landingpages nur eine bestimmte Aufgabe. Wird das jeweilige Ziel erreicht, spricht man von einer sogenannten Conversion.

Was macht Landingpages erfolgreich

1. KISS Prinzip

Keep it short and simple / Keep it simple, stupid – Wie auch immer man das KISS Prinzip erläutern möchte, im Kern bleibt bestehen: Besucher einer Landingpage sollten so klar wie möglich und ohne viel Ablenkung verstehen, welches Angebot ihnen gerade konkret gemacht wird und was sie als nächstes tun sollen. Bieten Sie nicht unnötig viele Optionen, auf andere Bereiche der Website auszuweichen. Es kann mitunter sogar sinnvoll sein, Teile aus dem Header- oder Footer Menü zu entfernen, um den Handlungsspielraum und die Aufmerksamkeit ganz fokussiert auf das jeweilige Angebot bzw. die gewünschte Aktion zu richten.

2. Schnell den Inhalt erfassen – Überschriften, Zwischenüberschriften & Gestaltung

Das menschliche Gehirn versucht nach Öffnen einer Seite sich möglichst schnell einen Überblick zu verschaffen, worum es sich beim Inhalt handelt. Überschriften, Zwischenüberschriften, unterstützendes Bild- & Videomaterial geben Orientierung, machen es dem Besucher leichter und halten ihn somit länger auf der Seite.

Achten Sie darauf, dass bereits durch die (Zwischen-)Überschriften klar wird, worum es geht und wo die Vorteile liegen. Kennen Sie Ihre Zielgruppe besonders gut? Dann nutzen Sie das aus und packen konkrete Probleme bzw. deren Lösungen in die Headlines. Der User fühlt sich dadurch angesprochen und verstanden. Wer sein Problem versteht und kennt, dessen Lösungsvorschlag sieht er sich an.

Beispiel zu H1 auf erfolgreicher Landingpage

Auf beiden Seiten lässt sich wunderbar über die Vorteile der Einnahme von Melatonin als unterstützendes Nahrungsergänzungsmittel bei Schlafproblemen schreiben. Beide Headlines fassen sich kurz und verbauen suchvolumenstarke Keywords.

Hypothese:
Nehmen wir jedoch an, dass ein Unternehmen, welches Melatoninpräparate vertreibt, weiß, dass seine Zielgruppe in der Regel u.a. seine Schlafqualität verbessern möchte. Dann liegt es nahe, dass diese Zielgruppe nach Möglichkeiten sucht besser einzuschlafen und etwa “besser einschlafen Tipps” googelt. Der Suchanzeigentext, der daraufhin ausgespielten Google Ads Anzeige, sollte das Thema aufgreifen und den User auf die entsprechende Landingpage führen. Wenn er dort liest, dass er hier 5 Tipps erhält, mit denen er besser einschlafen kann und als Ergänzung das Melatonin Präparat vorgeschlagen bekommt sind die Conversion Chancen höher, als über den recht objektiven und nüchternen Einstieg aus Beispiel 1.

3. Die richtige Bildsprache 

Welche Bilder passen zu Ihrer Zielgruppe? Vergessen Sie nicht: Landingpages stehen in den meisten Fällen nach dem Klick auf eine Anzeige oder ein anderes PPC Format. Das bedeutet, Sie können das Targeting auf Ihre Zielgruppe zuschneiden und wissen daher, wen Sie ansprechen. Im nächsten Schritt wählen Sie das Bildmaterial passend zur Aussage und dem Wunschkunden aus und schaffen es dadurch, dass der User sich besser abgeholt fühlt.

Vor allem menschliche Gesichter sind Blickfänger Nr.1. Verfügen Sie darüber hinaus über eigenes Bildmaterial, empfehlen wir dieses einzusetzen.

Falls nicht, gibt es gut sortierte Stockdatenbanken wie Shutterstock und iStock oder kostenlose Alternativen wie Pixabay.

4. Dem Besucher klar machen, dass er hier richtig ist

Mittlerweile fühlt sich der User durch Ihre Bilder und Videos abgeholt und verstanden. Auch die Überschriften suggerieren ihm, dass Sie genau der richtige Ansprechpartner für seine Problematik sind. Behalten Sie den eingeschlagenen Weg nun unbedingt im weiteren Verlauf bei. Führen Sie im Text vor allem die Vorteile an, die sich für den Kunden ergeben und bestätigen Sie, was Sie in der Überschrift versprochen haben. Versetzen Sie sich in seine Lage und denken Sie nach, was ihn bewegt, welche Fragen er sich stellt oder wo sein "Schmerz sitzt". Verlieren Sie sich nicht in Schwärmerei oder technischen Daten zu Ihrem Produkt oder der angebotenen Dienstleistung - Obwohl es sich vermutlich um zweifelsohne herausragende und richtige Fakten handelt, werden Sie wahre Begeisterung nur erlangen, wenn Sie Ihre Zielgruppe und deren Lebenswelt in den Mittelpunkt Ihrer Überlegungen beim Aufbau der Landingpage (und übrigens allen weiteren kommunikativen Handlungen) stellen.

5. Der richtige Call To Action (CTA)

Wenige Dinge schmerzen einen Online-Marketing Verantwortlichen mehr als wenn er smart aufgesetzte Kampagnen, die viel qualitativ hochwertigen Traffic innerhalb der Zielgruppe generieren, tolle Inhalte auf der Landingpage, ansprechende Bilder und Infos, aber viel zu wenig Conversions. Könnte daran liegen, dass der Besucher einfach übersieht, wo oder wie er die gewünschte Handlung durchführen kann.

Verstecken Sie Downloads oder Kontaktmöglichkeiten nicht hinter dezent unterstrichenem Linktext. Krachende Call To Actions, die den User zum Klick animieren, passend zur Leserichtung genau im Viewport sind und in Ihr Corporate Design passen, können ein echter Booster für Ihre Conversion Rate sein.

(6 Faustregeln für gute CTAs finden Sie hier)

6. Vertrauen wecken

Sorgen Sie nicht nur mit hochwertigen Inhalten für Vertrauen beim Besucher, sondern stellen Sie auch heraus, warum besonders Sie der richtige Ansprechpartner sind. Machen Sie sich nahbar durch Fotos eines Ansprechpartners.

Darüber hinaus können Sie Kundenstimmen oder Rezensionen von Bewertungsportalen einfließen lassen. Ein in Website integrierbares Tool ist bspw. Proven Expert. Der Anbieter sammelt plattformübergreifend Bewertungen zu Ihrem Unternehmen und macht Sie nach einem Klick auf das Banner gesammelt für den User verfügbar. Findet er dort überwiegend positive Stimmen vor, greift das Prinzip "Empfehlungsmarketing" – Wenn andere User zufrieden waren, wird es auch für den aktuellen User ein gutes Angebot sein und Sie profitieren nachhaltig von Ihrer Qualität.

Haben Sie branchenspezifische Zertifikate oder Siegel? Zeigen Sie diese und stechen Sie dadurch hervor.

Bonustipp: Tracken und testen!

Gute Landingpages sind und bleiben stets auf dem Prüfstand. Mittels Website Tracking können Sie Ereignisse festlegen, die ein Besucher erreichen soll, z.B.:

  • Sichtbarkeit eines bestimmten Elements
  • Klick auf ein Infovideo
  • Erreichen einer bestimmten Scrolltiefe
  • uvm.


Durch A/B-Testing können Sie herausfinden, ob abgewandelte Varianten der Landingpage besser funktionieren und sie somit fortlaufend verbessern, um die Converion Rate zu steigern.

Wir freuen uns über jeden geteilten Blogbeitrag!

Thomas Rau
Berater/Projektmanager Marke